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1 Westfalenlied

2 Hoch auf dem gelben Wagen

3 Odenwaldlied

4 Jenseits des Tales

5 Hohe Tannen

6 Dort wo die klare Bever fließt

7 Kolpinglied

8 Lustig ist das Zigeunerleben

9 Heute wollen wir Marschieren

10 Kennst du die Perle

11 Wenn wir erklimmen

12 Mein Vater war ein Wandersmann

13 Das Beverlied

 

13 Das Beverlied

 

Wo die Bever einen großen Bogen macht,

wo man- hegt und pflegt die Fische Tag und Nacht,

wo man trinkt die halben in zwei Zügen aus,

da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus,

da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.

 

Wir zieh’n ins Bevertal, ins schöne Heimattal,

dich will ich lieben, bis in den Tod.

 

Wo aus Weiden man noch Korb und Sessel macht,

wo die Leute schaffen froh den ganzen Tag,

wo man Feste feiert froh in Saus und Braus,

da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus,

da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.

 

Wir ziehn’n…

 

Wo man zieht nach langen Jahr’n Gebühren ein,

wo man sagt, es muß ja nicht verbindlich sein,

wo man küsst die Mädchen nicht nur auf den Mund,

da ist meine Heimat, da leb ich gesund,

da ist meine Heimat, da leb ich gesund.

 

Wir ziehn’n…

 

Wo im Wintermonat schwärm’n die Rentner aus,

wo sie kommen nachts um zwölf sehr müd nach Haus,

wo die Mütter auch mal übern Zapfen haun’n,

da ist meine Heimat, herrlich anzuschaun,

da ist meine Heimat, herrlich anzuschaun!

 

Wir ziehn’n…

 

1 Westfalenlied

 

Überall ist es so schön auf der Welt,

wenn es mir meist auch nicht lange gefällt,

aber ich weiß ja, dass ich irgendwann für immer bleiben kann!

 

Heimat, Westfalen, wunderschönes Land,

wo immer ich auch bin,

es zieht mich zu dir hin.

Heimat, Westfalen, wunderschönes Land,

da fand ich mein Zuhause.

 

Waldige Berge und tiefblaue Seen, welch eine Wonne spazieren zu gehen,

träumende Schäfchen im sonnigen Tal, wo gibt es das noch mal?

Heimat, Westfalen…

 

Freundliche Menschen und froh von Natur,

manchmal so sagt man, vielleicht etwas stur.

Doch wo gilt, mit dem Herzen dabei und ihrer Heimat treu!

Heimat, Westfalen…

 

12 Mein Vater war ein Wandersmann

 

Mein Vater war ein Wandersmann
und mir steckt’s auch im Blut,

drum wandre ich froh, so lang ich kann

und schwenke meinen Hut.

Falderi, …

 

Das Wandern schafft stets frische Lust,

erhält das Herz gesund,

frei atmet draußen meine Brust,

froh singet stets mein Mund.

Falderi, …

 

Warum singent dir das Vögelein

So freundenvoll sein Lied?

Weil’s nimmer hockt, landaus landein
durch andre Flure zieht.

Falderi, …

 

Was murmelts Bächlein dort und rauscht
so lustig hin durchs Rohr,

weil’s frei sich regt, mit Wonne lauscht
im dein empfänglich Ohr.

Falderi, …

 

Drum trag ich’s Ränzlein und den Stab

Weit in die Welt hinein,

und werde bis ans kühle Grab,

ein Wanderbursche sein.

Falderi, …

  

10 Wenn wir erklimmen

 

Wenn wir erklimmen, schwindelnde Höhen
steigen dem Gipfelkreuz zu.
In unserm Herzen brennt eine Sehnsucht,
die lässt uns nimmermehr in Ruh.

Herrliche Berge, sonnige Höhen,

Bergvagabunden sind wir, ja wir
herrliche Berge sonnige Höhen,

Bergvagabunden sind wir.

 

Mit Seil und Hacken, den Tod im Nacken,

hängen wir an der steilen Wand.

Herzen erglühen, Edelweiß blühen,

vorbei geht’s mit sicherer Hand.

 

Herrliche…

 

Fels ist bezwungen, frei atmen Lungen,

ach, wie schön  ist die Welt.

Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen,

alles auf’’s beste bestellt.

 

Herrliche…

 

Beim Alpenglühen, heimwärts wir ziehen,

Berge, die leuchten so  rot.

Wir kommen wieder,  denn wir sind Brüder,

Brüder auf leben und Tod.

 

Leb wohl, ihr Berge, sonnige Höhen,

Bergvagabunden sind treu, ja treu,

leb wohl, ihr Berge, sonnige Höhen,

Bergvagabunden sind treu.

 

2 Hoch auf dem gelben Wagen

 

Hoch auf dem gelben Wagen,

sitz ich beim Schwager vorn.

Vorwärts die Rosse traben lustig schmettert das Horn,

Felder, Wiesen und Auen, leuchtendes Ährengold,

ich möchte so gerne noch schauen

aber der Wagen der rollt.

 

Postillion in der Schänke,

füttert die Rosse im Flug,

Schäumendes Gerstengetränke

Reicht der Wirt mir im Krug.

Hinter den Fensterscheiben

Lacht ein Gesicht so hold.

Ich möchte so gerne noch bleiben,

aber der Wagen der Rollt.

 

Flöten hör ich und Geigen,

lustiges Bass Gebrumm,

Junges Volk im Reigen

Tanzt um die Linde herum,

wirbelt die Blätter im Winde

jauchzet und lacht und tollt.

Ich blieb ja so gern bei Linde,

aber der Wagen der rollt.

 

Sitzt einmal ein Gerippe,

dort bei dem Schwager vorn.

Schwingt statt der Peitsche die Hepe,

Stundenglas statt das Horn.

Sag ist Ade nun ihr lIeben,

die ihr nicht mitfahren wollt,

ich wär ja so gern noch geblieben,

aber der Wagen der rollt.

 

3 Odenwaldlied

 

Tief im Odenwald, steht ein Bauernhaus so hübsch und fein,

tief im Odenwald, steht ein Bauernhaus so hübsch und fein.

Dort wohn ein Mägdelein, das gehört nur mir allein,

die schöne Odenwälderin.

Dort wohnt ein Mägdelein, das gehört nur mir allein,

die schöne Odenwälderin.

 

: Von der Berge Höhn kann man Täler sehn im Odenwald:

: Wo meine Wiege stand,

da ist mein Heimatland, im schönen herrlichen Odenwald:

 

: Einmal kommt der Tag, wo ich Hochzeit hab,

im Odenwald:

: Dann wir d sie meine Braut, die sich mir anvertraut, die schöne Odenwälderin.

 

4 Hohe Tannen

 

Hohe Tannen weisen die Sterne, an der Isar wilschäumender Flut,

liegt die Heimat auch in weiter Ferne

doch du Rübezahl hütest sie gut.

 

Komm zu uns an das flackernde Feuer,

in die Berge bei stürmischer Nacht,

schütz die Zelte, die Heimat, die teure,

komm und halte mit uns treue Wacht.

 

Höre Rübezahl, was wir sagen,  Volk und Heimat, wir sind nicht mehr frei.

Schwing die Keule wie in alten Tagen, schlage Hader und Zwietracht entzwei.

  

9 Heute wollen wir Marschieren

 

Heute wollen wir marschiern, einen neuen Marsch probiern,

in dem schönen Westerwald, ja da pfeift der Wind so kalt.

 

: O du schöner Westerwald

über deinen Höhen pfeift der Wind wo kalt,

jedoch der kleinste Sonnenschein dringt tief ins Herz hinein:

 

Und die Grete und der Hans gehen des Sonntags gern zum Tanz,

weil das Tanzen Freude macht, und das Herz im Leibe lacht.  : O…

 

Ist das Tanzen dann vorbei, gibt’s gewöhnlich Keilerei.

Und den Bursch, den das nicht freut, ja man sagt: er hat kei’n Schneid.  : O…

 

10 Kennst du die Perle

 

Kennst Du die Perle, die Perle Tirols

Das Städtchen Kufstein, das kennst du wohl.

Umrahmt von Bergen, so friedlich und still,

: ja das ist Kufstein, dort am grünen Inn :

 

Es gibt so vieles bei uns in Tirol

A gutes Weinderl aus Südtirol,

da denkt ein jeder, ‚s möchte immer so sein,

: bei einem Maderl und ‚nem Glaserl Wein :

 

Und ist der Urlaub dann wieder mal aus

Dann nimmt man Abschied und fährt nach Haus.

Man denkt an Kufstein, man denkt an Tirol.

: Mein liebes Mädchen, leb wohl, leb wohl:

  

8 Lustig ist das Zigeunerleben

 

Lustig ist das Zigeunerleben, faria, faria ho,

brauchen dem Kaiser kein Zins zu geben,

faria, faria, ho,

Lustig ist es im grünen Wald,

wo des Zigeuners Aufenthalt,

faria, faria, faria, faria, faria, faria ho.

 

Sollt uns einmal der Hunger plangen,

faria, faria, ho,

tun wir uns ein Hirschlein jagen,

faria, faria ho,

Hirschlein nimm dich wohl in acht,

wenn des Jägers Büchse kracht,

faria, faria, faria, faria, faria, faria ho.

 

Sollt uns einmal der Durst sehr quälen,

faria, faria, ho,

gehen wir hin zu den Waldesquellen,

faria, faria, ho

Trinken das Wasser wie Moselwein,

meinen, es müsste Champagner sein,

faria, faria, faria, faria, faria, faria ho.

 

5 Jenseits des Tales

 

Jenseits des Tales, standen ihre Zelte,

zum hohen Abendhimmel quoll der Rauch,

das war ein Singen in dem ganzen Heere,

und ihre Reiterbuben sangen auch.

Das war ein Singen…

 

Sie putzten klirrend am Geschirr der Pferde,

es tänzelte die Marketenderin.

Und unterm Singen sprach der Knaben einer:

Mädchen du weißt’s wo ging der König hin?

 

Diesseits des Tales stand der junge König

Und griff die feuchte Erde aus dem Grund.

 Sie kühlte nicht die Glut der heißen Stirne,

sie macht nicht sein krankes Herz gesund.

 

Ihn heilten nur zwei jugendfrische Angen

Und nur ein Munde, den er sich selbst verot.

Noch fester schloß der König seine Lippen

Und sah hinüber in das Abendrot.

 

Jenseits des Tales standen ihre Zelte.

Zum hohen Abendhimmel quoll der Rauch.

Das War ein Lachen in dem ganzen Heere

Und jener Reiterbube lachte auch.

 

6 Dort  wo die klare Bever fließt

 

Dor, wo klare Bever fließt,

wo der Bub sein Madel küsst,

liegt zwischen Bergen, eng und schmal

das kleine Bevertal

 

Wo man von früh bis spät zur Nacht

Aus Weiden Korb und Sessel macht,

da sind die Leut so froh gelaut,

das jeder Fremde staunt.

 

In diesem kleinen Beverort,

eins, zwei gsuffa,

trinkt man das Bier stets im Akkord,

eins, zwei, gsuffa.

Ist der Verdienst auch wirklich mau,

eins, zwei, gsuffa,

sind wir trotzdem des Sonntags blau

und schmipft zu Haus auch mal die Frau,

wir trinken weiter mit frohem Mut,

ja das ist eben Dalhäuser Blut.

 

7 Kolpinglied

 

S’war einst ein braver Junggesell, er lebe ewig hoch,

Sein Name klingt so weit so hell,

sein Name klingt so weit, so hell.

Vater Kolping lebe hoch. Vater Kolping lebe hoch.

 

Er machte Schuhe blank und fein, als er die Welt durchzog.

Doch blieb sein Herz stets fromm und rein,

doch blieb sein Herz stets fromm und rein.

Vater Kolping lebe hoch. Vater Kolping lebe hoch.

 

Der Schuster war ein Priester dann. Gott war es, der ihn wog.

Hört, welch ein Werk er da ersann,

hört welch ein Werk er da ersann.

Vater Kolping lebe hoch, Vater Kolping lebe  hoch.

 

Er wollt Gesellenvater sein, das Handwerk liebt er noch.

Er gründet den Gesellnverein,

er gründet den Gesellnverein.

Vater Kolping lebe hoch, Vater Kolping lebe hoch.

 

Vater Kolping ehre jedermann, der solch ein Werk ersann.

Ihr Brüder reichet euch die Hand,

ihr Schwestern reichet euch die Hand.

Vater Kolping lebe hoch. Vater Kolping lebe hoch.